Random header banner 1 Random header banner 2 Random header banner 3 Random header banner 4 Random header banner 5

aus dem Schwebefährendorf Osten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Das Ostener Museum Alte Rektorschule mit Heimatstube, Buddelmuseum und historischer Schmiede zeigt eine Sammlung von rund 4500 Behältnissen alkoholischer Getränke, die der Spirituosenhersteller Jan ten Doornkaat in 35 Jahren zusammengetragen hat.

In unmittelbarer Nähre zur Schwebefähre befindet sich die FährStuv, ein musealer Fährinformationsraum mit wissenswertes zur Geschichte der Schwebefähre Osten-Hemmoor.

St.-Petri-Kirche

Die stilreine Barockkirche St. Petri wurde 1746/1747 vom Hamburger Baumeister Leonard Prey aus Backsteinen neu erbaut. Prey war der Mitbauer der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis, dem Hamburger Michel. An den Ausmaßen der Kirche kann man noch heute den Wohlstand der Ostener in dieser Zeit sehen. Die Inneneinrichtung aus der Erbauungszeit ist unverändert erhalten; sie ähnelt unverkennbar der des Hamburger Michels. Der barocke Kanzelaltar mit seiner über 10 m hohen Rückwand, die zweigeschossige Westempore, die lange Reihe der Gutspriechen, das flache Holztonnengewölbe mit dem üppigen ornamentalen Schmuck über dem großen Kirchenschiff können durch die Einheitlichkeit des spätbarocken Stils beeindrucken. Die Orgel wurde von Jakob Albrecht 1751 geschaffen. Von den Gebrüdern Peternell wurde 1890 eine neue Orgel in den alten Prospekt eingebaut. Die Orgel wurde 1992 restauriert.

Schwebefähre

Osten besitzt die älteste Schwebefähre Deutschlands, die seit 1909 eine Verbindung über den Fluss Oste  darstellt. Ihre Konstruktionsweise ermöglicht mit einer Durchfahrtshöhe von 30 m über NN selbst größeren Segelschiffen die Durchfahrt. Zur Zeit der Errichtung war die Oste noch ein wichtiger Handelsweg mit regem Schiffsverkehr, wohingegen heute die touristische Nutzung des Flusses stark überwiegt.

Die Fähre hatte eine Tragfähigkeit von 18 t und konnte bis zu 6 PKW oder 100 Personen gleichzeitig innerhalb von etwa 3 Minuten auf die andere Seite des Flusses übersetzen.

Die Schwebefähre gilt heute als technisches Baudenkmal. Heute ist sie noch für touristische Zwecke in Betrieb, da seit 1974 die Bundesstraße 495 eine bequemere Querung der Oste ermöglicht. Da nur noch acht Fähren dieser Art weltweit existieren (von ursprünglich einmal 21), eine davon in Rendsburg, weitere in Spanien, Frankreich (Webseite der Pont Transbordeur ), Großbritanien (Newport, Middlesbrough, Warrington ) und Argentinien wurde die Bedeutung der Ostener Fähre als technischen Baudenkmal anerkannt, und der spanische König Juan Carlos I. übernahm 2003 die Schirmherrschaft über den neu gegründeten Weltverband der Schwebefähren .

Die Deutsche Fährstraße, eine im Sommer 2004 eröffnete touristische Ferienstraße, die von Bremervörde nach Kiel führt, verbindet das Ostener Baudenkmal mit der zweiten deutschen Schwebefähre über dem Nord-Ostsee-Kanal  zwischen Rendsburg  und der Gemeinde Osterrönfeld , mit der Osten seit 2005 eine kommunale “Partnerschaft im Zeichen der Schwebefähre” unterhält. Seit 2006 ist die Schwebefähre komplett restauriert und von April bis Oktober können Besucher mit ihre über die Oste schweben.

Kulturmühle

Die im Ortskern von Osten gelegene Mühle wurde 1909 als Kornspeicher erbaut. In den 1930er Jahren wurde das dreigeschossige Gebäude mit einer Nutzfläche von zirka 420 Quadratmetern von August Habermann zu einer Kornmühle umgebaut. Das Mahlwerk, der Mischer, die Reinigung, die Absackanlage und der Antriebsmotor mit dem Transmissionsriemenantrieb sind heute noch vorhanden.