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Im Mündungsgebiet von Elbe und Oste siedelte schon vor Beginn unserer Zeitrechnung ein germanischer Volksstamm, die „Chauken” genannt. Die Flachlandsiedlungen auf den Wurten dauerten bis in das 12. Jahrhundert. Damals begann die planmäßige Kultivierung von Marsch und Moor; es entstanden Deiche mit den Schleusen für die Be- und Entwässerung des Landes, die Fleets, die Wettern und Gräben, die unserer Landschaft das Gepräge geben.

1220
Urkundliche Erwähnung der Siedlungen Osten als „by de Osten” oder „to de Osten”. Damals und noch Jahrhunderte danach wurde hier nur „Plattdütsch” gesprochen.1391Durch eine schwere Sturmflut werden die Prahmfähre am „Kirchspielsgang”, die Schleuse und die erste Kirche – auf dem Dubben – zerstört.

1396
 Neubau einer Kirche auf dem jetzigen Standort.

Um 1400
Allmählich entsteht das Dorf „Osten” – Kirchosten genannt – als Teil der Bauernschaft „Altendorf”.

1423
Erwähnung der „nige Fähre” (jetziger Standort).

1526
Einführung der ev.-luth. Lehre.

1580
Kirchspielschule

1645 – 1712
Schwedenzeit / Das königliche Gericht Osten entsteht.

1712 – 1715
Kirchspiel Osten von den Dänen besetzt.

1748
Einweihung der jetzigen St.-Petri-Kirche in Osten.

1773
Feuersbrunst in Osten / 42 Wohnhäuser zerstört.

1830
Einweihung des neuen Friedhofes.

1848
Beginn der Bestrebungen zur Bildung der politisch selbstständigen Gemeinde Osten / Abtrennung von Altendorf.

1852
Einrichtung von Ämtern im Königreich Hannover (Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung): Im Bezirk des “Königlichen Gerichts Osten”entstehen als Verwaltungseinheit das “Königliche Amt Osten” und daneben das “Königliche Amtsgericht Osten”.

Zum Amt Osten gehören:
- Kirchspiel Osten (mit Kirchdorf Osten, Bauernschaften Altendorf, Isensee und Hüll)
- Kirchspiel Großenwörden (mit Großenwörden und Neuland)
- Gemeinden Basbeck, Hemm, Hemmoor, Warstade und Westersode
- ab 1859: Börde Lamstedt und Hechthausen

1862
Bau der Landstraße Neuland – Osten – Lamstedt.

1875
Das Kirchdorf Osten ist eine selbstständige Gemeinde.

1876
Einrichtung von Gemeinden im Kirchspiel Osten:
Das Kirchdorf Osten und die Bauernschaften Altendorf, Hüll und Isensee werden selbständige Gemeinden in der neu gebildeten “Samtgemeinde Osten”.

1881
Bau der Eisenbahnlinie Hamburg – Cuxhaven.

1885
Einrichtung von Kreisen im Königreich Preußen:
Die Ämter Osten und Neuhaus werden zum “Kreis Neuhaus a.d. Oste” vereinigt. Die Verwaltungseinheit “Amt” wird damit in Preußen nach 33 Jahren zugunsten der Kreise abgeschafft.

1895
Osten hat 839 Einwohner. Der Ort ist ein relativ Bedeutender Handelsplatz mit 159 Gewerbetreibenden. Zuvor haben an den Deichen bis zu 15 Ziegeleien bestanden.

1909
Bau der gemeindeeigenen Schwebefähre. - Eröffnung: 1. Oktober

1917
Vernichtung des 1. Gaswerkes von Osten.

1921
Bau des Krieger-Ehrenmales an der Kirche.

1932
Kreisreform im Land Preußen:
Die Kreise Neuhaus a.d. Oste und Hadeln werden zum “Landkreis Land Hadeln” mit Sitz in Otterndorf zusammengefasst.
Die Gemeinden Großenwörden, Hüll und Neuland werden in den Landkreis Stade eingegliedert.

1933
Osten zählt nur noch 553 Einwohner.

1936 – 1939
Reichsarbeitsdienst in Osten.

1940
Die Gemeinde erwirbt 15,8 ha Kirchenländereien in der Gemarkung Altendorf.

1951
Beginn reger Bautätigkeit / Neu-Osten entsteht.

1958
Anschluss an das Wasserwerk Wingst.

1962
Flut-Katastrophe vom 16./17. Februar.

1965
Einweihung des Schulneubaus

1966
Bau der Friedhofskapelle Osten.

1969 – 1974
Bau der Brücke bei Osten; Ausbau der Bundesstraße 495.

1971
Bau des Feuerwehrgerätehauses .

1971
Kinderspielkreis Osten-Isensee entsteht.

1972
Aus dem Zusammenschluss von Altendorf, Isensen und Osten entsteht die neue Gemeinde Osten/Oste, die 1984 etwas 2100 Einwohner zählt.
Die Gemeinden Hechthausen, Hemmoor und Osten bilden die “Samtgemeinde Hemmoor”.
Die Gemeinde Hüll wird Teil der Einheitsgemeinde Drochtersen.
Auflösung des Amtgerichts Osten.

1974
Stilllegung der Schwebefähre für den öffentlichen Verkehr.

1975
Die Schwebefähre wird zum technischen Baudenkmal erklärt.

1976
Sturmflut
Kreisreform im Land Niedersachsen:
Die Landkreise Land Hadeln und Wesermünde sowie die kreisfreie Stadt Cuxhaven werden zum “Landkreis Cuxhaven” mit Sitz in Cuxhaven zusammengefasst.

1977
Bau der Sporthalle Osten.

1977
Einrichtung einer Heimatstube / Fremdenverkehrs-Informationsraum.

1981
Bau der Fleetbrücke.

1989
Erweiterung der Heimatstube um das Buddelmuseum mit Gegenständen aus der ehemaligen Brennerei der Familie Doornkaat.

1991
Einweihung des nostalgischen Schmiedegebäudes am Heimatmuseum.

1992
 inweihung der Rast- und Grillhütte an der ehemaligen Schule in Isensee.

1996
Einrichtung eines Dokumentationsraumes zum Thema „Fähren und Schifffahrt auf der Oste”.

1997
Gasversorgung in Osten.

1998
Einweihung des Wohnmobilstellplatzes.

2002
Aus dem Spielkreis wird der DRK-Kindergarten Osten

2002
Schließung der Post in Osten / Einrichtung eines Postshops.

2006
21. April – Wiederinbetriebnahme der Schwebefähre für den Personenverkehr.
28. Mai – 1. Ostener Fährmarkt,
Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde mit Osterrönfeld

2007
Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm

2007
Erstellung der gemeindeeigenen Internetseite www.gemeinde-osten.de

2009
1. bis 4. Oktober: Großes Jubiläumsfest zum 100-jährigen Gebrutstag der Schwebefähre

2010
10. April: Einweihung des neuen Schiffsanlegers
August: Bürgerbefragung zur Windenergie
Das Ergebnis: 83 Prozent Neinstimmen bei 53 Prozent Beteiligung

 
Die Ostener Chronik ist für 20 Euro im Gemeindebüro und in der FährStuv erhältlich.